Juwelentausch mit Quadrat-Regel
Jewel Ancient 2: Lost Gems
Der vielseitigste Regelsatz im Katalog – mit Schwer-Modus und einer Quadrat-Kombination, die echtes Vorausplanen verlangt.
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| Google-Play-Bewertung | 4,4 von 5 (167 Tsd. Bewertungen) |
|---|---|
| Entwickler | CreativeJoy |
| Rubrik | Match-3, Juwelentausch |
| Plattform | Android (Google Play) |
| Altersfreigabe | PEGI 3 |
| Umfang laut Store | über 2000 Level |
| Modi | Normal und Schwer |
| Leben | unbegrenzt |
| Offline | ja, laut Store |
| Sprachen laut Store | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Italienisch |
| Letztes Store-Update | 12. März 2026 |
| Zugang | kostenlos installierbar |
Jewel Ancient 2: Lost Gems ist der zweite Teil der Jewel-Ancient-Reihe von CreativeJoy und bleibt beim klassischen Juwelentausch: zwei benachbarte Steine tauschen, drei gleiche in eine Reihe bringen, Feld leeren. Spannend wird es dort, wo die Fortsetzung vom Vorgänger abweicht. Eine Regel, die in dessen Store-Beschreibung nicht auftaucht, macht den Unterschied: Vier gleiche Steine im Quadrat erzeugen einen magischen Käfer, der sich eigenständig auf Hindernisse zubewegt.
Was das Spielfeld verrät
Schon der erste Screenshot zeigt, warum sich das Brett gut lesen lässt: Die Steine unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern in der Form. Gelbe Achtecke tragen ein sonnenartiges Zeichen, grüne Sechsecke eine Spirale, orange Dreiecke und violette Rauten eingravierte Striche. Wer Farben schlecht auseinanderhält, orientiert sich an den Umrissen – das ist bei Match-3-Spielen keine Selbstverständlichkeit.
Das Feld ist dicht gepackt und von Steinwänden mit Tempelornamenten eingerahmt. Am Rand steht der junge Pharao, der die Reihe als Figur begleitet; laut Beschreibung sind außerdem ein Priester und ein Löwe mit von der Partie. Die Zeichen auf den Steinen sind übrigens freie Ornamente und keine echten Hieroglyphen – mehr dazu im Ratgeber zu Symbolen in Puzzlespielen.
Sondersteine und ihre Regeln
Der Regelsatz ist im Store ungewöhnlich genau beschrieben:
- Vier in einer Reihe ergeben einen Blitzstein, der eine komplette Reihe oder Spalte leert.
- Fünf Steine in T- oder L-Form werden zu einem Flächenstein, der die umliegenden Felder abräumt.
- Fünf in einer Linie erzeugen einen Farbdiamanten, der alle Steine einer Farbe entfernt.
- Vier im Quadrat rufen den magischen Käfer auf den Plan.
Zwei Sondersteine lassen sich direkt miteinander tauschen, was laut Beschreibung besonders große Wirkung hat. Welche Paarung genau was auslöst, verrät der Text nicht – das bleibt Ausprobieren. Die Quadrat-Regel verändert den Blick aufs Brett spürbar: Statt nur nach langen Linien zu suchen, hilft der Blick auf kompakte Viererblöcke, die sich oft leichter bauen lassen als eine Fünferreihe.
Zwei Schwierigkeitsstufen
Neben dem normalen Modus gibt es einen Schwer-Modus als eigene Herausforderung. Weil die Leben unbegrenzt sind, kostet ein gescheiterter Versuch nur Zeit – es gibt keine Herzen, auf deren Nachladen man warten müsste. Das nimmt dem Schwer-Modus die Frustspitze, die ähnliche Spiele sonst haben: Man kann ein kniffliges Level so oft angehen, bis die Reihenfolge der Züge sitzt.
Wie der Fortschritt aufgebaut ist
Der Levelpfad ist als Regal mit nummerierten Pyramiden gestaltet. Auf dem Screenshot sind die Level 1000 bis 1011 zu sehen, jede Pyramide trägt ein Ankh-Zeichen und bis zu drei Sterne; noch nicht erreichte Level erscheinen grau. Darüber kniet der junge Pharao vor einem steinernen Ring. Laut Store gibt es über 2000 Level, neue kommen regelmäßig dazu, und der Fortschritt lässt sich zwischen Geräten synchronisieren – praktisch für alle, die zwischen Handy und Tablet wechseln.
Wo es haken kann
Die Präsentation setzt stark auf Effekte. Auf mehreren Store-Bildern ziehen sich Blitze quer über das Brett, und genau in solchen Momenten ist die Stellung der Steine schwer zu erfassen. Wer ruhige Oberflächen mag, sollte das im Hinterkopf behalten. Außerdem wirbt die Beschreibung mehr, als sie erklärt: Welche Levelziele es gibt und wie die Schwierigkeit jenseits der ersten tausend Level ansteigt, bleibt offen. Und bei zweitausend Leveln stellt sich zwangsläufig die Frage, wie viel Abwechslung im späteren Verlauf noch steckt.
Für wen es passt
Jewel Ancient 2 ist die richtige Wahl für alle, die Match-3 schon kennen und mehr Stellschrauben suchen: Quadrat-Regel, Schwer-Modus, lange Levelliste. Wer vor allem entspannt ein paar Level in der Bahn spielen will und große, ruhige Steine bevorzugt, findet in Jewel Ancient Pyramid Treasure den geradlinigeren Vorgänger. Den direkten Vergleich beider Teile gibt es auf einer eigenen Seite.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Steine unterscheiden sich in Form und Farbe
- Quadrat-Regel mit magischem Käfer bringt eine zusätzliche Planungsebene
- Normal- und Schwer-Modus
- unbegrenzte Leben, keine Wartezeiten
- laut Store offline spielbar, Fortschritt geräteübergreifend
Schwächen
- Blitz-Effekte überdecken zeitweise das Brett
- Store-Text verrät wenig über Levelziele und Schwierigkeitskurve
Redaktionswertung
8,6von 10
Die höchste Wertung im Katalog verdankt Jewel Ancient 2 dem durchdachtesten Regelsatz. Abzug gibt es für die unruhige Effektgestaltung. So entsteht die Wertung.