Zum Inhalt springen
DuelOptic

Juwelentausch mit Zielzählern

Jewel Ancient Pyramid Treasure

Der geradlinige Einstieg: große Steine, klare Zielanzeige, offline spielbar – mit weniger Regelvielfalt als der Nachfolger.

268 Tsd. Bewertungenvon CreativeJoyRedaktion 7,9

Zur Store-Seite (öffnet ein neues Fenster)Alle Match-3-Spiele

Jewel Ancient Pyramid Treasure: leuchtender Sonderstein zwischen roten und violetten Edelsteinen
Fakten zu Jewel Ancient Pyramid Treasure
Google-Play-Bewertung4,3 von 5 (268 Tsd. Bewertungen)
EntwicklerCreativeJoy
RubrikMatch-3, Juwelentausch
PlattformAndroid (Google Play)
AltersfreigabePEGI 3
Umfang laut Storeüber 2000 Level
Züge auf den gezeigten Leveln36
Lebenunbegrenzt
Offlineja, laut Store vollständig
Beschriftung auf ScreenshotsEnglisch (Moves, Score, Target)
Letztes Store-Update20. Juni 2026
Zugangkostenlos installierbar

Jewel Ancient Pyramid Treasure ist der Ausgangspunkt der Jewel-Ancient-Reihe und mit 268 Tausend Bewertungen der bekannteste Titel in diesem Katalog. Das Spiel versucht nicht, das Genre neu zu erfinden. Es verspricht vielmehr, die üblichen Ärgernisse wegzulassen: kein Warten auf Herzen, kein Netz nötig, keine Nebengeschichte, die vom Brett ablenkt.

Levelziele lesen lernen

Die beiden Spielszenen im Store zeigen gut, wie das Spiel seine Aufgaben stellt. In Level 789 steht oben links die Zielleiste: Krüge mit dem Kopf des Gottes Anubis, daneben die Zahl 38, und Fackeln mit der Zahl 18. Die Krüge sitzen in der obersten Reihe des Bretts, dazwischen stehen Ankh-Zeichen; seitlich brennen Fackeln in Nischen, unten versperren Holzkisten den Weg. Rechts oben zählt die Anzeige 36 verbleibende Züge herunter, darüber sammelt ein Balken bis zu drei Sterne.

Level 1000 wird deutlich voller. Die Zielleiste zeigt nun drei Aufgaben gleichzeitig – Steinfelder, kleine Sphinx-Figuren und Ringe. Steinerne Ringe umschließen einzelne Juwelen, darunter liegen Boote mit der Zahl 15 und eine Reihe Sandkacheln, in denen die Figuren stecken. Wer das Zielfeld zuerst liest und erst dann den ersten Zug macht, hat hier einen klaren Vorteil.

Sondersteine im Überblick

Der Regelsatz entspricht dem, was CreativeJoy später im Nachfolger erweitert hat: Vier in einer Reihe ergeben einen Blitzstein für eine Reihe oder Spalte, fünf in T- oder L-Form einen Flächenstein für die Umgebung, fünf in einer Linie einen Farbdiamanten, der eine ganze Farbe vom Brett nimmt. Zwei Sondersteine lassen sich miteinander kombinieren. Die Quadrat-Regel aus Jewel Ancient 2 kommt in der Beschreibung dagegen nicht vor.

Unterwegs ohne Netz

Hier ist die Store-Beschreibung am deutlichsten: Das Spiel soll zu hundert Prozent offline laufen, ausdrücklich gedacht für Bahn, Bus und Funklöcher im Tunnel. Zusammen mit den unbegrenzten Leben ergibt das ein Spiel, das man jederzeit für ein, zwei Level öffnen kann, ohne an Ladezeiten oder Wartezeiten zu denken. Mit 36 Zügen auf den gezeigten Leveln bleibt eine einzelne Runde überschaubar.

Optik und Lesbarkeit

Große Steine und gut lesbare Texte hebt der Store als seniorenfreundlich hervor. Die Screenshots bestätigen zumindest die klaren Formen: Die Juwelen sind wie im Nachfolger als Sechsecke, Dreiecke und Rauten mit eingravierten Zeichen gestaltet und heben sich vom dunklen Steinhintergrund gut ab. Die Beschriftungen der Anzeigen (Moves, Score, Level, Target) sind auf den Bildern englisch, die Store-Beschreibung selbst liegt auf Deutsch vor. Als Begleiter taucht ein Wächter-Löwe auf; die versprochenen entspannenden Klänge lassen sich auf Standbildern naturgemäß nicht prüfen.

Unterschied zum Nachfolger

Pyramid Treasure hat das jüngere Store-Update, die Fortsetzung den größeren Regelumfang. Wer Wert auf einen Schwer-Modus und die Quadrat-Kombination legt, greift zu Teil 2. Wer ein aufgeräumtes Spiel mit sichtbaren Zielzählern möchte, ist hier richtig. Die Details stehen im direkten Vergleich.

Wo es haken kann

Späte Level mit drei Zielen, Ringen, Kisten und Sandkacheln wirken auf dem kleinen Bildschirm schnell überladen – die großen Steine helfen, das Brett bleibt trotzdem voll. Dazu kommt der vergleichsweise schlanke Regelsatz: Nach vielen hundert Leveln trägt vor allem die Zielvielfalt, nicht die Mechanik. Und wer die englischen Anzeigen nicht mag, sollte wissen, dass sie auf allen Store-Bildern so erscheinen.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • klare Zielleiste mit Zählern und Zuganzeige
  • laut Store komplett offline, unbegrenzte Leben
  • große, formunterscheidbare Steine
  • jüngstes Store-Update im Katalog

Schwächen

  • späte Level mit mehreren Zielen wirken überladen
  • weniger Regelvielfalt als der Nachfolger
  • Anzeigen auf den Screenshots englisch

Redaktionswertung

7,9von 10

Solide, zugänglich und gut für unterwegs. Gegenüber Teil 2 fehlt die zusätzliche Planungsebene. So entsteht die Wertung.

Nach oben